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Geschäftsberichte

Bechtle wächst und wächst: Geschäftsbericht 2019

Zwei Teile. Ein Thema.

Der Bechtle Geschäftsbericht 2019 kommt im vierten Jahr in Folge nicht allein, sondern mit umfangreichem Supplement: Das Magazin ZUKUNFTSSTARK ergänzt die Jahresbilanz um 70 Seiten zum Schwerpunktthema Sicherheit. Die ist in der IT überaus systemrelevant und damit auch ein zentrales Versprechen an die Kunden von Bechtle, Deutschlands größtem IT-Systemhaus. Aber auch die Börse, Analysten und Investoren können sicheren Anlagen vieles abgewinnen. In Kombination mit starkem Wachstum bei Umsatz und Ergebnis ist die Aktie erst recht attraktiv. Bei Bechtle kommt beides zusammen, deshalb titelt der Geschäftsbericht: GESICHERT WACHSEN. Das Motto wird auch durch die visuelle Gestaltung aufgenommen, die über 240 Berichtsseiten immer wieder aufscheint.

Nichts riskieren. Alles lesen.

ZUKUNFTSSTARK, das Magazin zum Geschäftsbericht, widmet sich der Sicherheit im Allgemeinen und IT-Security im Speziellen. Inhalt: Wie man digitalen Trickbetrügern und Fake News begegnet, welche Spuren IT-Forensiker verfolgen, was Clouds wasserdicht macht, Quanten und Blockchains für die Sicherheit bedeuten und vieles mehr. Bechtle trägt mit vielfältigen Leistungen dazu bei, dass 70.000 Kunden „safe” sein können. Aber nicht nur darum geht’s hier.

Make-up und Bananenschalen, Sound Designer und Flugkapitäne.

Das Supplement blättert ein breites Spektrum von Sicherheit auf. Es erzählt von Menschen und Projekten, die Sicherheit in Verbundenheit finden. Es geht der Frage nach, wie sich die Gesellschaft im Spannungsfeld zwischen Sicherheit und Offenheit, Risikovermeidung und Innovationsfähigkeit positioniert. Es wird aufgezeigt, wie Leitlinien und Verbindlichkeit uns sicherer machen. Und nebenbei liest man über Make-up als Selbst- und Bananenschalen als Naturschutz, von absurden Gesetzen, die das Tragen von Bärten oder Pappnasen regeln und erfährt, was Sound Designer und Blindenhunde gemeinsam haben.

Eine Dekade Geschäftsberichte.

Der Geschäftsbericht 2019 ist schon der zehnte in Folge, den die waf.berlin für Bechtle konzipiert, gestaltet und komplett umgesetzt hat. Das bedeutet zweierlei: erstens eine vertrauensvolle Zusammenarbeit, die sich bewährt hat und offenbar keiner Veränderung bedarf. Zweitens: Auch ein bleibender Partner kann für immer neue Ideen und Konzepte gut sein. Für gemeinsame Weiterentwicklung ohne Ende.

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Corporate Publishing

Hausgemacht: das erste update 2020

Die erste Ausgabe des Bechtle Kundenmagazins update im Jahr 2020 kommt aus gegebenem Anlass aus den Home Offices auf Kunden- wie auf Agenturseite. Das Titelbild spiegelt das wider – ebenso wie die Arbeitsweise vieler Kunden von Bechtle. Dazu passt auch der Magazinbeitrag zum „smarten Landleben”, der unter anderem beschreibt, wie Digitalisierung ermöglicht, zu arbeiten, wo man will. Diese nicht zuletzt aktuell gewonnene Freiheit ist wohl niemandem mehr zu nehmen – sofern die Internetverbindung dabei mitspielt.

Mercedes, die Feuerwehr, Haute Couture.

Das update bietet wie immer einen abwechslungsreichen Mix aus Referenzen, Trends und Tipps rund um IT und stellt Mitarbeiter und einen Standort von Bechtle ausführlich vor – diesmal gibt’s ein Hallo aus Bonn. Das regelmäßig erscheinende Panorama präsentiert Mode der niederländischen Designerin Iris van Herpen, die unter anderem Promis wie Lady Gaga oder Scarlett Johansson einkleidet. Was das mit Bechtle zu tun hat? Die Kollektionen entstehen als Hybride aus Handwerk und 3D-Druck. Und die dafür nötigen Softwaresysteme haben die CAD-Spezialisten eben auch im Programm.

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Speziell B-to-B

Der Wert der B2B-Marke

Warum es sich lohnt, in die Marke zu investieren. Speziell im B2B.

„Marke? Kommunikation? Was bringt uns das? Unsere Produkte und Leistungen sprechen für sich. Im B2B geht es nur um Kosten und Nutzen. Unsere Kunden entscheiden aufgrund von Fakten und lassen sich nicht von Werbung beeinflussen.” Ist das so? Nun, Ingenieur°innen sind auch Menschen, Einkäufer°innen nicht nur kühle Rechner. Unser aller Hirn ist auf Effizienz getrimmt. Das heißt unter anderem: Je einfacher eine Entscheidung erscheint, desto eher entscheiden wir uns für diese Option. Auch unbewusst. Und dafür sind Marken da. Sie versprechen Verlässlichkeit und Sicherheit – mit einer Marke kann man nichts falsch machen. Insbesondere in Unternehmen sichern Marken auch Entscheidungen ab: „Nobody ever got fired for choosing IBM” ist hierfür ein treffendes Zitat. Das Prinzip ist auch im Kontext komplexer Entscheidungsstrukturen wirkmächtig. Denn in der Regel entscheiden nicht ein, zwei, drei Personen, sondern ein größerer Kreis als „Buying Center” – da kann man sich leichter auf eine Marke verständigen.

Die Marke zählt und liefert Mehrwert.

Auch von Befragungen wird die Relevanz der Marke untermauert. So sind Marke und Kommunikation ein genauso wichtiges Entscheidungskriterium wie das Produkt oder der Preis. Mehr noch: Die Marke kann sich auch teurer verkaufen und ermöglicht einen signifikanten Preisaufschlag von 15 bis 20 Prozent. Ihr Absatz liegt bis zu 25 Prozent über Branchendurchschnitt, der Umsatz liegt durchschnittlich um 18 Prozent höher. Und schließlich verbuchen markengeführte Unternehmen unterm Strich doppelt soviel Gewinn wie nicht markenaffine. Selbst zum Börsenwert trägt die Marke bis zu 20 Prozent bei. Es lohnt sich also, im B2B in die Entwicklung und nachhaltige Pflege von Marken zu investieren.

Was kosten B2B-Marken?

Der Prozess der Markenentwicklung kann ganz unterschiedlich ausfallen. Viele Stakeholder können aus ganz unterschiedlichen Perspektiven dazu beitragen und sollten involviert bzw. repräsentiert sein. Neben Kommunikation und Marketing gehören im Idealfall auch Vertrieb, Services/After Sales, Produktentwicklung und -management an den Tisch. Und: Marke ist Chefsache und muss mit Überzeugung mitgedacht und vorgelebt werden – genauso wie die Unternehmenswerte, Vision oder Mission. Die mitwirkenden Abteilungen können dabei zunächst jeweils in Einzelworkshops arbeiten oder gleich Teilnehmer in einen Gesamtworkshop aller Bereiche entsenden. Letzteres ist natürlich schneller und unaufwendiger, wenn auch nicht so viele Einzelstimmen gehört werden. Mit einer zielgerichteten Moderation kommt man in ein bis zwei Tagen zu guten Ergebnissen. Damit kann die Marke ausformuliert und feinjustiert werden. Je nach Vorgehen für einen sehr kleinen oder auch höheren fünfstelligen Betrag. Der sich lohnt – siehe oben. Als Beginn einer langfristigen, nachhaltigen Markenkommunikation.

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Bunte Hunde

Die Wahrheit? Manche Geschichten sind einfach zu schön

Der Ursprung.

In grauer Vorzeit beherrschte der Riese Sprejnik das Lausitzer Bergland. Um sein Reich und dessen Bewohner besser schützen zu können, schnitzte er einen großen und starken Bogen, den er sogleich erprobte. So schoss er drei Pfeile ab, die weit südöstlich in einem Tal niedergingen. Fest in der Erde verhakt, mussten diese von ihren Findern ausgegraben werden. Aus den Löchern begann frisches Wasser zu fließen. So entsprangen die drei Spreequellen am Kottmar, in Neugersdorf und Ebersbach. So bohrte sich der Wasserstrom seinen knapp 400 Kilometer langen Weg, um noch heute in die Havel zu münden. Bis dahin fließt die Spree zuletzt 44 Kilometer durch Berlin. Hier passiert sie unter anderem (als Müggelspree) den Müggelsee, später den Berliner Dom und die Museumsinsel, das Bundeskanzleramt und die waf.berlin.

Der Bohneshof.

Anfangs des 19. Jahrhunderts sind die Berliner Ufer der Spree noch vielerorts unbesiedelt. Eine Brache an der Grenze von Moabit zu Charlottenburg sichert sich der Fabrikant Johann Adolph Eduard Bohne. Trotz seines Namens hat er weder mit Kaffeebohnen (dazu später mehr) noch mit Hülsenfrüchten (dazu später mehr) zu tun. Stattdessen errichtet er 1838 auf dem Grundstück eine Lederwalkmühle und eine Ölmühle. Ihre Adresse: Bohneshof 11–16. Auch in der Nachbarschaft siedeln sich zunehmend Gewerbe und Industrie an. Dazu zählt die „Dampf-Knochenmehl-Fabrik-Berlin“, über die Bohne 1862 klagt: „Es werden … nicht nur trockene Knochen von allerlei Tieren …, sondern ungetrocknete und faulige Knochen mit faulendem Fleisch und Sehnen … am hellen Tage die ganze chaussierte Straße entlang gefahren. Der Gestank macht sofort jede Mahlzeit im Freien unmöglich, und noch Minuten nachdem der Wagen vorüber, erhält sich der Gestank.“ Auch die Firma „Siemens & Halske“ breitet sich zunehmend in der Gegend aus, nachdem das Stammwerk im heutigen Kreuzberg zu klein geworden ist. Dabei werden ab den 1880er Jahren auch ehemalige Gebäude und Flächen im Bohneshof übernommen.

Das Elektroboot.

Siemens & Halske unterhält hier zeitweise ein Versuchslaboratorium zur Grundlagenforschung, aus dem später der Einsatz von Metallfäden in Glühbirnen hervorgeht – ein wichtiger Durchbruch des Chemikers Werner Bolton für die massenhafte Verbreitung elektrischer Beleuchtung. Diskrete Versuche anderer Forscher aus Erzen Gold zu gewinnen, versanden allerdings. Auch ein frühes Flaggschiff der Elektromobilität geht leider unter. Man fertigt an Ort und Stelle nämlich nicht nur Akkumulatoren, sondern lässt hier 1886 auch die damit angetriebene „Elektra“ vom Stapel. Das Versuchsboot von Siemens & Halske soll schon damals zur Modernisierung des Berliner Nahverkehrs beitragen. Leider bleibt es bei wenigen Probefahrten des auch mythologisch aufgeladenen Experiments. Trotz positiver Presse liegt die „Elektra“ zwar noch einige Zeit im Bohneshof auf dem Trockendock, wird dann jedoch verkauft, ohne weitere Spuren zu hinterlassen.

Unser technischer Berichterstatter schreibt uns: Die Menschheit ist in Folge der sich förmlich überstürzenden an's wunderbare grenzenden Erfindungen und Entdeckungen der Neuzeit, vornehmlich aus dem Gebiete der Elektrotechnik förmlich abgestumpft. Sie wundert sich über nichts mehr und sieht Errungenschaften, die man noch vor wenigen Jahren für Utopien hielt, mit einer Ruhe ohne Gleichen an. ...bei einer Probefahrt des elektrischen Bootes Electra, die wir Dank der Erlaubnis des Herrn Oberingenieurs Frischen von der Firma Siemens&Halske, mitmachen durften. ...vollziehen sich die Fahrten der Electra ohne das ein Auflauf am Strande entsteht, ... und keine Ahnung davon zu haben scheint, dass die Elektrizität dereinst auch auf dem Wasser alle bisherigen Triebkräfte verdrängen wird. ... bei der Elektrizität haben wir (es) hingegen mit einer Kraft zu thun, deren Wesen gänzlich unbekannt und die völlig unsichtbar ist. ... wir sehen auf der Electra lediglich eine Anzahl Kästen, in denen elektrischer Strom, also etwas Ungreifbares, aufgestapelt wurde, ferner eine dynamo-elektrische Maschine, der man kaum soviel Kraft zutraut als einer Nähmaschine, und sie auch nicht größer ist. Endlich eine dünne Welle und wenn wir uns hinausbücken eine Miniaturschraube (Propeller) von vierzig Zentimeter Durchmesser. Die Ausrüstung vervollständigt eine Kurbel, so lang wie bei einer Kaffeemühle, die in der Nähe des Steuerrades angebracht ist. Der Kapitän kommandiert: Los!, ergreift die Kurbel und versetzt sie nach rechts. Sofort entfließt den Kästen, Akkumulatoren genannt, ein gewaltiger Strom, die dynamo-elektrische Maschine bekommt auf eine ganz unerklärliche Weise Leben und beginnt sich bis 900 Mal in der Minute um ihre Achse zu drehen. Die Schraube folgt ohne eine Erschütterung ihrem Beispiele und das Schiff schießt mit einer Geschwindigkeit von vier Meter in der Sekunde durchaus geräuschlos dem Ziel entgegen. Das Boot soll halten. Der Steuermann dreht die Kurbel nach zurück und es geht in wenigen Sekunden, was man nur glaubt wenn gesehen, die Maschine von der rasenden Geschwindigkeit zum Stillstand über, um sofort ebenso geschwind rückwärts zu arbeiten, wenn die Kurbel nach links gelegt wird. Die Handhabung des Triebwerkes lernt also selbst der unerfahrendste Mensch in einer Minute.

Zeitungsbericht der Täglichen Rundschau von 1903

Das zwanzigste Jahrhundert.

1906 verkauft Siemens & Halske den Bohneshof für 600.000 Mark an den Berliner Geschäftsmann Carl Donner. Der errichtet einen Getreidespeicher, während am Spandauer Nonnendamm der Grundstein für die spätere Siemensstadt gelegt wird. Der Speicher kommt der C.H. Knorr AG aus Heilbronn gut gelegen, um eine Berliner Niederlassung einzurichten. Das Unternehmen für Lebensmittelfabrikation übernimmt den Bohneshof, um hier ab 1923 Zutaten für Erbswurst, Brühwürfel und andere Produkte des Hauses zu lagern (so viel zu Hülsenfrüchten).

Ab 1910 dengelt der Karosseriebauer Alexis Kellner im Bohneshof exklusive Autoaufbauten zusammen – unter anderem für Horch, Maybach und Rolls Royce. Das Cabriolet mit vier geschlossenen Seitenfenstern gilt als besonders raffiniertes Modell. Als erster der Branche spannt Kellner in der Werbung nackte Frauen vor seine Karren. 1930 geht er, wenn auch nicht deswegen, in Konkurs.

In den 1960er Jahren löffelt Franz Beckenbauer für Knorr die Suppen aus. In Werbespots deklariert er „Kraft in den Teller – Knorr auf den Tisch!“ Ab 1967 sind Knorr und der Kaiser Geschichte. Bald darauf regiert die Revolution. „Die Wahrheit“, Zentralorgan der Sozialistischen Einheitspartei Westberlin, zieht ein.

Fun Fact: In der BRD schrieb man West-Berlin, in der DDR Westberlin – ersteres eine geteilte, letzteres eine eigene Stadt.

Die Redaktion der Wahrheit bringt ihre eigene Druckerei gleich mit: das Druckhaus Norden. Allerdings befinden sich die Produktionsmittel nicht in den Händen der Belegschaft, geschweige denn des Volkes, sondern werden von der SED auf der anderen Seite der Mauer finanziert. So wie die Zeitung auch. Deren Slogan: „Willst du Klarheit, lies die Wahrheit.“ Das kann man tatsächlich bis 1989 tun, wenn man will. Allerdings wollen das immer weniger Leser. Kurz nach der Wende wird die Wahrheit dann auch eingestellt. Das Nachfolgeorgan „Neue Zeitung“ erscheint nur einen Monat, dann dreht die SED den Geldhahn zu. 1979 bekommt „Die Wahrheit“ zwischenzeitlich Konkurrenz, „Die Klarheit“ aus den eigenen SEW-Reihen erscheint auf der Berliner Bildfläche. Von einem Slogan „Willst du Wahrheit, lies die Klarheit“ ist allerdings nichts bekannt. 1980 ist auch schon wieder endgültiger Redaktionsschluss.

Die waf.berlin.

Aktuell findet sich auf den Fundamenten des Bohneshofs ein gemischter Gewerbekomplex. Die alten Speichergebäude sind gut erhalten, in der Hofmitte wird frischer Kaffee geröstet (so viel zu Kaffeebohnen). Unter den Nachfolgern von Siemens und Knorr und anstelle der Wahrheit jetzt also eine Kommunikationsagentur, die immerhin wahrhaftig gute Arbeit versucht.

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Geschäftsberichte

Geschäftsbericht 2019 der Johannesstift Diakonie

Schon 2018 sind die Paul Gerhardt Diakonie und der Evangelische Johannesstift zur Johannesstift Diakonie fusioniert. Nach Einführung eines neuen Corporate Designs wird auch der Geschäftsbericht 2019 einem Design-Relaunch unterzogen. Die waf.berlin übernimmt das. Einen inhaltlichen Schwerpunkt bildet die Darstellung und Verbindung von traditionsreichen Werten einerseits und innovativen Projekten andererseits. Dafür wird ein Illustrationsstil entwickelt, der historische Techniken zitiert und zeitgemäße Collagen bildet. Der bestehende Fotostil der Imagekampagne im „Rembrandt-Look” korrespondiert damit.

Alles neu, was zählt.

Das Layout des Geschäftsberichts entsteht komplett neu, und damit auch das Typogramm, der Einsatz verfügbarer Schriften, die Aufbereitung von Tabellen und Grafiken, die Gestaltung von Icons – kurz, alles wird anders. Lebendiger, abwechslungsreicher – und damit die Vielfalt der sozialen und medizinischen Einrichtungen angemessen repräsentierend.

Die digitale Kurzfassung.

Auf einer Microsite wird das Geschäftsjahr kompakt zusammengefasst. Also die wichtigsten Kennzahlen, Daten und Fakten, eine Kurzfassung der Chronik und aktueller Projekte der Johannesstift Diakonie. Wer sich in die Details vertiefen will, kann den kompletten Geschäftsbericht herunterladen. Allen anderen wird ein guter Überblick dessen geboten, was das Unternehmen nach der Fusion alles leistet und wofür es steht.

Zur Microsite.

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Corporate Publishing

Wieder mal „ZUKUNFTSSTARK”. Das Magazin zum Bechtle Geschäftsbericht

Nichts riskieren. Alles lesen.

Sicherheit ist ein menschliches Grundbedürfnis. Gleich nach Atmen, Essen, Trinken und Schlafen sind materielle Grundsicherung, gesicherte Arbeit, Wohnung und Gesundheit fundamentale Elemente der Bedürfnispyramide. Auch wenn man die Deutschen nach ihren wichtigsten Werten befragt, ist Sicherheit die ewige Nummer eins. Erst recht in unsicheren Zeiten. In der IT bildet Sicherheit eine existenzielle Rahmenbedingung, damit Unternehmen, Behörden oder andere Institutionen arbeiten können. Die zunehmende Cyberkriminalität stellt da eine massive Bedrohung dar. Wie kann man sich davor schützen?

Frisch Gehacktes und wasserdichte Clouds.

Das Magazin ZUKUNFTSSTARK erscheint zum vierten Mal parallel zum Geschäftsbericht der Bechtle AG. Wie alle Jahre wieder mit einem Schwerpunktthema. Diesmal: Sicherheit im Allgemeinen und IT-Security im Speziellen. Inhalt: Wie man digitalen Trickbetrügern und Fake News begegnet, welche Spuren IT-Forensiker verfolgen, was Clouds wasserdicht macht, Quanten und Blockchains für die Sicherheit bedeuten und vieles mehr. Bechtle trägt mit vielfältigen Leistungen dazu bei, dass 70.000 Kunden „safe” sein können. Aber nicht nur darum geht’s hier.

Make-up und Bananenschalen, Sound Designer und Flugkapitäne.

Das Magazin blättert ein breites Spektrum von Sicherheit auf. Es erzählt von Menschen und Projekten, die Sicherheit in Verbundenheit finden. Es geht der Frage nach, wie sich die Gesellschaft im Spannungsfeld zwischen Sicherheit und Offenheit, Risikovermeidung und Innovationsfähigkeit positioniert. Es wird aufgezeigt, wie Leitlinien und Verbindlichkeit uns sicherer machen. Und nebenbei liest man über Make-up als Selbst- und Bananenschalen als Naturschutz, von absurden Gesetzen, die das Tragen von Bärten oder Pappnasen regeln und erfährt, was Sound Designer und Blindenhunde gemeinsam haben. Alles wie immer konzipiert, geschrieben und gestaltet von der waf.berlin.

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Digitaler Raum

Der Reisebegleiter

Sven Soltau ist in Sachen E-Commerce, Onlinemarketing und CRM ein Mann der ersten Stunde. Er hat 1999 bei OBI das Bonusprogramm Payback eingeführt, später bei E-Bay 200.000 Powerseller betreut und war Mitarbeiter Nummer elf bei Zalando. Bei kloeckner.i hat Sven seinen Teil zur Digitalisierung der Stahlindustrie beigetragen und für Hapag Lloyd die Containerlogistik online gestellt. Um nur ein paar Stationen seiner Karriere zu nennen.

CRM: Das muss drin sein.

Inzwischen ist Sven ganz besonders bei der Implementierung von CRM-Systemen gefragt. Im Zuge der Digitalisierung laufen hier viele Prozesse zusammen, außerdem kann damit endlich die ewig gepredigte Kundenorientierung umgesetzt werden. Besser gesagt, so könnte es sein. Denn tatsächlich bleiben viele Unternehmen hinter den Möglichkeiten zurück. Das liegt auch daran, dass CRM-Systeme oft einiges bieten, was kein Mensch braucht. Aber hauptsächlich wird zu wenig konsequent gehandelt. Denn die Technik ist natürlich kein Selbstläufer, sondern muss gefüttert werden. Mit Kundendaten, die fortlaufend aktualisiert werden, und bei aller Automatisierung braucht man dafür Leute, die das auch tun.

Den Vertrieb anfeuern.

Erst recht gilt das für die Kommunikation mit Kunden, die man nicht den Bots überlassen kann. Wem es wirklich ernst damit ist, die gesamte Customer Journey zu begleiten, der muss auch an allen Touchpoints Präsenz zeigen. Und zwar qualifiziert, zugewandt und jeweils passend – also an jeder Stelle mit relevanten Botschaften. Das will gut gemacht, also gestaltet sein. Dabei können Kommunikationsprofis helfen. Eine Vertriebskanone kann nicht unbedingt treffende Texte formulieren und nicht jeder Innendienstmitarbeiter hat ein Auge für gute Bilder. Auch gilt es, eine Kommunikationsstrategie zu haben und mit Konsequenz zu verfolgen. Externe Zuarbeit lohnt sich dabei. Denn insbesondere Vertriebsmitarbeiter werden sowohl von unpassenden Aufgaben entlastet als auch bei ihrer eigentlichen Tätigkeit unterstützt.

Kundenbeziehungen veredeln.

Sven kann ein Lied davon singen, wie Kundenpflege im Alltag aussieht. So kommt es nicht selten vor, dass durch Onlinemarketing gewonnene Leads nicht weiter bearbeitet werden. Daraus ergeben sich dann gar nicht erst Kunden, die gepflegt werden müssten. Dann gibt es erfolgreiche Abschlüsse, die der Anfang einer langen Kundenbeziehung sein können. Dies umso mehr, wenn man eine Beziehung auch als Kommunikationsanlass ansieht. Jetzt in Kontakt zu bleiben, macht aus Erst- oder Gelegenheitskunden treue, loyale und damit wertvolle Kunden. Dabei kann man über mehr nachdenken als manch lieblose Newsletter. Jetzt gilt es erst recht, positiv zu überraschen, um sich vom Wettbewerb zu unterscheiden. Kommunikation kann das leisten. CRM-Systeme ermöglichen dabei, dank Segmentierung Angebote zu individualisieren. Kommunikation kann diese Angebote schön verpacken.

Und so kann die Customer Journey ein Reise werden, die immer weitergeht und ohne Ende erfolgreich ist. Helfen wir Sven Soltau und seinen Kunden, aus tollen CRM-Systemen das Beste herauszuholen.

Sven Soltau berät Unternehmen zu E-Commerce, Onlinemarketing und CRM-Systemen. Vor allem setzt er auch um, was er ihnen sagt. Seit vielen Jahren und mit großem Erfolg. Sven ist auch Partner bei etribes.de

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Corporate Publishing

Bechtle update: Kundenmagazin mit Silber und Award ausgezeichnet

Immer wieder schön.

Seit über zehn Jahren bzw. gut 30 Ausgaben gestalten wir das Kundenmagazin von Bechtle. Nach einem kompletten Relaunch 2017 ist das update umso mehr up-to-date. Das finden auch die Jurys von DDC und ICMA, die das Magazin 2019 mit einem Award bzw. mit Silber ausgezeichnet haben. Tausend Dank an Sabrina und Gussi, die den Look des updates geprägt haben.

So läuft das.

In bewährter Zusammenarbeit liefert Bechtle die meisten Inhalte und Texte für das aktuelle update. Wir recherchieren, konzipieren und schreiben ergänzende Beiträge etwa zu allgemeinen Trends und zum „Panorama“. Hier werden regelmäßig digitale Kunstprojekte präsentiert. Layout und Gestaltung übernehmen wir komplett, ebenso wie das geräuschlose Projektmanagement der gut 60 Seiten einer jeden Ausgabe. Erscheinungsweise: dreimal jährlich.

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Corporate Publishing

Redaktion, Text und Illustration

Die großen Städte werden immer voller, die Mieten dort immer teurer. Die ländlichen Gebiete werden dafür verlassen, vielerorts stehen Gebäude leer, liegen Bauernhöfe brach. Doch der Leerstand lockt auch solche Menschen an, die von den Metropolen genug haben und sich ein anderes Leben aufbauen wollen. Ein Landleben 4.0. Denn die Digitalisierung ermöglicht es, überall zu arbeiten – wenn man den passenden Job hat, es Internet gibt und wenn man auch sonst Anschluss findet. Denn mit dem Laptop allein zieht auch niemand aufs Dorf. Was Menschen dort suchen und säen, wo es zarte Pflänzchen oder schon ausgewachsene Strukturen gibt, ob und wie jetzt blühende Landschaften entstehen, lohnt jedenfalls hinzuschauen. Denn: Da kommt was in Gang.

Der Hohe Fläming südwestlich von Berlin ist schon so etwas wie eine Modellregion innovativer Land-Wirtschaft, die sich innerhalb nur weniger Jahre entwickelt hat. Seit 2017 gibt es im dortigen 75-Seelen-Dorf Klein Glien, das zur Gemeinde Bad Belzig gehört, das „Coconat – a workation retreat”. Kombiniere: ein Ort für Arbeit und Auszeit in einem. Tatsächlich hat sich in einem ehemaligen Gutshaus ein Coworking Space angesiedelt, wo Freiberufler oder auch Teams von Großunternehmen Quartier beziehen, um ein paar Tage allein oder zu mehreren naturnah zu arbeiten. Das Retreat brummt, bei WLAN und vegetarischem Biofood finden sich sogar schon Besucher aus San Francisco ein. Und das ohne Umweg über Berlin.

Doch das Coconat ist auch Keimzelle weiterer Entwicklungen. So gewannen die Betreiber die Bürgermeister von Bad Belzig und dem benachbarten Wiesenburg dafür, sich gemeinsam als „Smart Village” zu bewerben. Im Rahmen eines Wettbewerbs der Medienanstalt Berlin-Brandenburg wurde der Titel dann tatsächlich erlangt. Dass der Belziger Bürgermeister Roland Leisegang früher Drummer der Band Keimzeit war, passt da gut ins Bild. Er und sein ­Wiesenburger Pendant Marco Beckendorf sind seitdem treibende Kräfte der regionalen Smartness.

Auf einmal wächst das.

Seit 2019 ist unweit des Bahnhofs von Wiesenburg nun auch das „KoDorf” am Start. Rund um ein altes Sägewerk entstehen hier rund 40 Tiny Houses, Werkstätten, Gemeinschaftsflächen für Coworking, Yoga und mehr. Ein Hofladen, eine Dorfschenke und eine Kita sind auch geplant. Das Fläminger Dorf ist als skalierbares Modellprojekt auch für andere Standorte gedacht.

Das zukünftige Landleben größer zu denken, ist auch Anliegen von „neuland 21”, einem gemeinnützigen Thinktank, der, wenig überraschend, ebenfalls in Bad Belzig seinen Sitz hat. Die Politikwissenschaftler, Design Thinker, Innovationsforscher und Kommunikationsexperten befassen sich grundlegend mit der Entwicklung strukturschwacher Regionen. Sie untersuchen insbesondere die Möglichkeiten der Digitalisierung, die Lebensqualität und Daseinsvorsorge im ländlichen Raum zu verbessern. Dazu werden Studien erstellt, Best Practices erforscht, Projekte entwickelt sowie Kommunen und andere Akteure beraten und ganz konkret bei der Umsetzung von Vorhaben unterstützt.

So ist neuland 21 gemeinsam mit dem Berlin Institut für Bevölkerung und Entwicklung in der Studie „Urbane Dörfer” der Frage nachgegangen, „Wie digitales Arbeiten Städter aufs Land bringen kann”. Tatsächlich sind es urbane Milieus, von denen schon bisher die wesentlichen Impulse für neue Projekte ausgehen. Digitalkonferenzen sind ein typischer Nährboden, auf dem Ideen entstehen, um sich Lebenswelten im Grünen zu schaffen. Das wird à la „Landlust” teils idealisiert, aber auch pragmatisch angegangen.

Die Projekt-Macher sehen die Möglichkeit, eigene, ideale Strukturen zu schaffen, anstatt sich mit Gegebenheiten und Zwängen des Stadtlebens abzufinden. Man will bewusst Gemeinschaften bilden, die ähnliche Interessen haben und sich trotzdem ergänzen. Arbeiten und leben an einem Ort bildet für viele ein zentrales Motiv. Das kann natürlich nicht jeder, sondern ist vor allem denen vorbehalten, die ihre Arbeit online erledigen können. Damit ist die digitale Anschlussfähigkeit einer Region Voraussetzung und Hebel zugleich. Kommunen, die kein ordentliches Internet haben, bleiben abgehängt, eine leistungsfähige Anbindung ist dafür ein klarer Standortvorteil. Eine gute Verkehrsverbindung ist auch ein wichtiges Kriterium. Dabei zählt nicht der Autobahnanschluss, sondern vor allem die Bahn, denn die neuen Landbewohner wollen nachhaltig unterwegs sein. Das heißt: keine Infrastruktur, kein Interesse, ein Projekt anzusiedeln.

Die Treiber der neuen Blüte.

Nun können die Kommunen nichts dafür, wenn Bahnhöfe schon vor Jahren stillgelegt wurden. Auch die Versorgung mit Glasfaserkabeln ist nur bedingt beeinflussbar. Wie wichtig die Digitalisierung für die ländliche Entwicklung insgesamt ist, sollte bei den Verantwortlichen aber langsam ankommen. Denn unabhängig von Zuzüglern aus der Stadt sind Lösungen, beispielsweise für Transport- und Fahrdienste oder dezentrale Energiesysteme, gefragt. In einer Studie zur digitalen Transformation gaben 95 Prozent der befragten Kommunen in Brandenburg an, keine Digitalisierungsstrategie zu haben, bei 88 Prozent gibt es dementsprechend auch keine Digitalisierungsbeauftragten. Interessant ist, dass 55 Prozent mit dem Thema Smart City wenig anfangen können, aber 47 Prozent bereits Maßnahmen dafür umsetzen. Gemeint sind damit aber hauptsächlich öffentliches WLAN oder Verwaltungsvorgänge. Es fehlt verständlicherweise an Expertentum vor Ort. Dazu können wiederum die Digitalspezialisten aus der Stadt beitragen und das tun sie auch.

Mindestens so wichtig wie Infrastrukturen sind engagierte zivilgesellschaftliche Innovationsträger, ist die Erfahrung von Silvia Hennig, der Gründerin und Geschäftsführerin von neuland 21. Die Initiatoren von Projekten wie Coconat und KoDorf sind meist versiert darin, im Netz und in den sozialen Medien für Sichtbarkeit ihrer Ideen zu sorgen. So finden sich schnell Interessierte, die zu Meet-ups zusammenkommen und bald eine feste Gruppe bilden. Silvia Hennig hat erlebt, wie dann der Funke von den Projekttreibern auch zu regio­nalen Amtsträgern überspringen kann. Die Bürgermeister von Bad Belzig und Wiesenburg sind jedenfalls heute selbst glühende Verfechter smarter Landlösungen. Im Umfeld ihrer Gemeinden haben sich in kürzester Zeit jede Menge weitere Aktivitäten entwickelt.

So verfügt Bad Belzig jetzt über eine „Smart Village App” mit vielfältigen, bürgerrelevanten Infos und Services, auch für Mitfahrgelegenheiten, und mit einem eigenen Stadt-Podcast. Eine Besonderheit der App: Sie basiert auf Open Source, der Programmiercode ist allen Kommunen, die auch so etwas aufbauen wollen, frei zugänglich.

„Wir zu Lande” ist ein Projekt, mit dem der lokale Journalismus gefördert werden soll. Regionalen Medien wird bei der Modernisierung ihrer Angebote geholfen, hier vernetzen sich Medienschaffende und werden Workshops angeboten, wo man zum Beispiel lernt, einen Podcast zu produzieren. Dabei sollen vor allem die Bürger selbst befähigt werden, zu berichten, was sie bewegt, und Formate dafür entwickeln.

Inzwischen ist das Smart Village auch 5G-Modellregion für ein autonomes On-Demand-Ridepooling-Angebot. Damit soll ein 5G-basierter, intelligenter ÖPNV erprobt und am besten natürlich auch etabliert werden. Für den autonomen Fahrmodus könnte eine Teststrecke im ländlichen Raum entstehen. Finanziert wird das Vorhaben im Rahmen eines Innovationswettbewerbs des Bundesministeriums für Verkehr und Infrastruktur. Auch hinter anderen Projekten stecken Förderungen, ohne die vieles nicht realisiert werden könnte. Damit kommt noch ein wichtiger Aspekt zum Tragen: Es muss Leute geben, die wissen, wo und wie man Fördertöpfe anzapft. Diese Experten sind auch nicht unbedingt in den dörflichen Ämtern zu Hause – sondern kommen als Verstärkung von außen.

So bildet sich in einer Innovationsregion ein Ökosystem, in dem einzelne Akteure oft gleich mehrere Rollen innehaben – sie machen nicht nur ihr eigenes Ding, sondern bringen ihre Fähigkeiten in anderen Zusammenhängen ein. Ein Erfolgsfaktor ist wie anderswo auch das Teilen von Wissen und die Offenheit für Kollaborationen. Das beinhaltet, erfolgreiche Lösungen auch anderen Regionen ohne Beschränkungen zugänglich zu machen. Damit Konzepte skalieren können und statt digitaler Insellösungen Schnittstellen untereinander entstehen.

Umgekehrt kann man daraus unschwer die Hindernisse ableiten. Eine untätige oder innovationsfeindliche Verwaltung – „Das haben wir noch nie so gemacht!” – kann jedes noch so smarte Projekt blockieren. Ohne Innovationsträger – und das sind gerade am Anfang, wenn auch in eigener Mission, meist ehrenamtlich Tätige – kommen Veränderungen erfahrungsgemäß kaum in Gang oder nur schwer in Schwung. Und ohne eine kritische Masse an Mitstreitern laufen sich auch gut gestartete Initiativen früher oder später tot. Nicht zuletzt ist Akzeptanz erforderlich. Wenn in den bestehenden Strukturen eine „digitale Elite“ als Parallelgesellschaft entsteht, ist keinem wirklich geholfen und wird keine nachhaltige Entwicklung wirksam.

Die „Summers of Pioneers”.

Frederik Fischer ist der Initiator des Wiesendorfer „KoDorfs” und auch sonst ein sehr umtriebiger Typ. So hat er die Stadt Wittenberge – auf halbem Weg zwischen Berlin und Hamburg – für den ersten „Summer of Pioneers” gewonnen. 2019 lud Wittenberge 20 Digitalarbeiter aus Großstädten ein, das Landleben für ein halbes Jahr zu erproben. Alle Teilnehmer wurden mit einer möblierten Wohnung empfangen. Zusätzlich gab es gratis Arbeitsplätze in einem eigens dafür eingerichteten Coworking Space in einer ehemaligen Ölmühle mit Blick auf die Elbe. Inzwischen ist schon die zweite Runde Probanden bei der Arbeit. Die Anbindung macht Wittenberge zusätzlich attraktiv, am Bahnhof fahren nicht nur stündlich Regionalzüge, sondern auch mehrmals täglich ICEs in Richtung Haupt- oder Hansestadt. In den vergangenen Jahren hatte die Kleinstadt in der Prignitz große Probleme mit der Abwanderung insbesondere der jungen Bevölkerungsteile. Man kann Reportagen nachlesen, in denen Wittenberge als exemplarisches Beispiel ländlicher Verödung dargestellt wird. Mit der Pionier-Aktion ist ein neues Bild entstanden. Viele Medien bis hin zum britischen Fernsehen berichteten positiv darüber. Im Umfeld haben sich wie schon im Fläming weitere Initiativen entwickelt. Mit dem „Stadtsalon Safari” ist in einem ehemaligen Ladengeschäft am zentralen Bismarckplatz ein Raum für Veranstaltungen, Workshops, Austausch und Vernetzung entstanden.

Der Summer of Pioneers ist unterdessen auch im 300 Kilometer entfernten Homberg an der Efze gelandet, wo das Projekt eins zu eins adaptiert wird. Die Kleinstadt in Nordhessen ist eine „Città­slow”. So heißt ein Netzwerk von weltweit 200 und in Deutschland 22 Kommunen mit weniger als 50.000 Einwohnern, die sich der Nachhaltigkeit und Förderung regionaler Besonderheiten verschrieben haben. Ziel ist der Erhalt oder die Wiederbelebung kleinstädtischer Lebensqualität. In Homberg gehört dazu auch Europas größtes Breitbandprojekt, in dessen Koordination die Verwaltung eingebunden war. Damit wurden 2.200 Kilometer Glasfaser verlegt, um schnelles Internet in 570 nordhessische Orte zu bringen.

In Homberg wird Zukunft ganzheitlich als Verbindung von Natur, Tradition und Innovation gedacht. Die Region bewirbt sich um die Anerkennung als Naturpark und es gibt eine junge Biobauern-Gemeinschaft. Im Stadtzentrum soll rund um den historischen Marktplatz mit den „Pioneers” ein Campus für das Landleben von morgen entstehen. Im Gründernetzwerk HOMEberger sind 24 Unternehmen organisiert, die unter anderem Carsharing-Angebote machen oder fair produzierte, nachhaltige Smartphones bauen.

In diesem Sommer werden sich also 20 neue Homberger probeweise in denkmalgeschützten Fachwerkhäusern einquartieren, um bei- und miteinander zu wohnen und zu arbeiten – und wieder neue Impulse mitzubringen und weitere Projekte zu entwickeln. Die Stadt hat zwar keinen eigenen Bahnhof. Sie stellt aber E-Bikes und Lastenfahrräder bereit und man kann sich ein Auto oder den Sammelbus teilen. Die Infrastruktur ist also teils, teils: super Internetverbindung, aber ein paar Minuten Fahrt bis zum ICE. Alles in allem nicht nur für Pioniere kein schlechter Ort zum hin und weg sein.

Hier ein paar Links für alle, die sich für ein smartes Landleben interessieren:

coconat-space.com
neuland21.de
kodorf-wiesenburg.de
wittenberge-pioneers.de
homberg-pioneers.de

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Corporate Publishing

Content: vielseitig, hochwertig, glaubwürdig

Wir bieten:

Konzeption. Texterstellung. Gestaltung und Umsetzung von Kundenmagazinen, Mitarbeitermagazinen, Geschäftsberichten, Image- und Produktliteratur, Unternehmenschroniken und digitalen Content in allen Formaten. Immer auf hohem Niveau. Meist für B2B.

Kundenmagazine, die Komplexes gut rüberbringen.

Die Arbeit Ihres Unternehmens und Ihrer Mitarbeiter°innen ist es wert, angemessen gewürdigt zu werden. Damit Leistungen nicht billig wirken, sollte die Darstellung auch der gebotenen Qualität entsprechen. Dazu gehören hochwertige Texte und Visualisierungen, die unterschiedlichste Themen spannend präsentieren. Ihre Leser und Kunden wissen das zu schätzen – und Sie haben damit lohnend investiert. Alles andere wäre ja auch Geldverschwendung.

Beiträge, die auch online gehen.

Spielen Sie Ihre Themen crossmedial und kanalübergreifend aus. Ergänzt um Videos, animierte Infografiken – alles was inhaltlichen Mehrwert und digitale Erlebnisqualität bietet.

Mitarbeitermagazine, die nahe dran sind.

Ihre Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen möchten ernst- und mitgenommen werden. Dazu gehört, ihnen verständlich zu vermitteln, was im Unternehmen wie läuft. Empathisch und zugewandt anstatt technokratisch und abgehoben. Zeigen Sie Nähe durch Mensch sein und Respekt vor den Leistungen Ihrer Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Wer sich um aufrichtige Kommunikation bemüht, bekommt viel zurück.

Geschäftsberichte: Das Gesamtpaket zählt.

Die Stimmigkeit von Geschäftsberichten betrifft viel mehr als Zahlen. Analysten, Aktionäre und andere Stakeholder bilanzieren – teils unbewusst – in hohem Maß auch die Qualität der Darstellung. Übersichtlichkeit und Lesbarkeit vermitteln Vertrauen, Angemessenheit in Text und Bild stärken die Glaubwürdigkeit. Passende Originalität wirkt eigenständig und souverän – wenn’s gut gemacht ist. Dazu gehören Erfahrung und Fingerspitzengefühl, das Ihre Agentur mitbringen sollte.

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Corporate CommunicationsCorporate Publishing

Bechtle Vision 2030: Da geht’s in Zukunft lang

Meet the Vision.

Die Bechtle AG ist konsequent darin, Visionen zu entwickeln und umzusetzen. Nach vier Versionen zuvor ist die Bechtle Vision 2030 am Start. Bechtle: Der IT-Zukunftspartner. Die waf.berlin feilt mit an den Inhalten und entwickelt ein Key Visual und die Kommunikation drumherum. Vom Teaser-Video bis zum gut 70-seitigen Magazin ZUKUNFTSSTARK dreht sich alles um die großen Ziele der nächsten Jahre.

Vielfalt der Perspektiven.

Das Denken in Visionen wird aus verschiedenen Blickwinkeln vertieft. Dazu wird beispielsweise die Schule der Zukunft ausgemalt und die Weiterentwicklung der Bauindustrie skizziert. Beides wichtige Anwendungsfelder, auf denen die Digitalisierung und Lösungen von Bechtle fruchten sollen. Magazinbeiträge für Print und Online vermitteln eine Vorstellung davon. Auch über künstliche Intelligenz bei Bechtle kann man hier was dazulernen.

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Bunte Hunde

Tanztheater von Riki von Falken

Riki von Falken arbeitet seit 1981 als Tänzerin und Choreografin in Berlin. Franziska Schwarz, Creative Director Art bei der waf.berlin, hat schon für einige Solostücke der Künstlerin das Veranstaltungsdesign gestaltet. So auch für „Die Architektur einer Linie”.

Die Performance skizziert Linien aus Licht, Projektionen, Klang und abstrakten Bewegungen von großer Leichtigkeit, was das Design in passender Klarheit widerspiegelt. Man könnte auch sagen: ziemlich puristisch, das Ganze. Die Premiere des Stücks fanden wir alle super.

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Corporate Communications

Corporate Communications Cake

Nach Bedarf gebacken.

Kommunikation und Marketing sind komplex, Mittel, Maßnahmen und Kanäle vielfältig und zunehmen integriert. Was ist relevant, welches das richtige Rezept? Was gehört auf jeden Fall rein, was ist ein Sahnehäubchen oder die Kirsche obendrauf? Besonders im B2B gilt es, genau abzuwägen, wie begrenzte Budgets am effizientesten eingesetzt werden. Macht hochwertiger Content zur Aufbereitung komplexer Themen den Unterschied aus? Und wie bringt man das genau den richtigen Leuten nahe?

Mit der richtigen Mischung der Corporate Communications Cake – und der Bündelung von Ressourcen, die bedarfsgerecht zur Verfügung stehen. Wir stellen das passende Team zusammen. Auf Wunsch auch exklusiv. Sozusagen als Customized Cake. Damit stehen ausgewiesene Experten für Ihr Unternehmen und seine spezifischen Leistungen zur Verfügung. Leute, die sich so hineindenken, als wenn sie dazugehören – und gleichzeitig kreative Impulse von außen einbringen. Einfach mal ein Stück Zusammenarbeit probieren und mit einem Einstiegsprojekt austesten. Wie wär’s?

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Digitaler Raum

Die Küche Ihres Lebens: Premium

Küchen. Studio. Küchenstudio.

Brock & Stephan Einbauküchen sind seit über 40 Jahren Spezialisten für Design und Qualität vom Feinsten. An drei Standorten gibt es – exklusiv in Berlin – Premium-Markenküchen von Poggenpohl, dem traditionsreichsten deutschen Küchenhersteller. Die Website zeigt jeweils die beiden essenziellen Seiten von Brock & Stephan: die Produkte, der Service. Die Küchen, die Studios.

Alles, was dazugehört.

Küchen in Perfektion passen auf den Zentimeter genau und funktionieren bis ins kleinste Detail. Die neusten technischen Geräte gehören auch dazu. Bei Brock & Stephan und Poggenpohl ist das natürlich die Creme de la Creme. Das sieht man schon auf der Website und weiß auch, was zu einer Premium-Küche gehört: das nötige Kleingeld.

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Digitaler Raum

Die weltweite Nummer Eins für Aufzugsanlagen

Adaptieren, konzipieren, realisieren.

Otis hat nicht nur den Aufzug erfunden, sondern ist bis heute Weltmarktführer für Aufzugsanlagen. Wir sind Lead-Agentur von Otis in Deutschland. Das beinhaltet deutschsprachige Adaptionen internationaler Broschüren und anderer Sales Tools, Hands-on-Support und strategische Beratung und die Entwicklung und Umsetzung von Marketingmaßnahmen für den deutschen Markt sowie Aufgaben der internen Unternehmenskommunikation.

Die digitale Leadkampagne.

Um Interessenten für die Aufzugsanlagen und Services von Otis zu gewinnen, entwickelten wir eine integrierte Digitalkampagne. SEM, Displays und Social Media führen auf eine Landing Page, die Anfragen direkt mit dem nächstgelegenen Vertriebsmitarbeiter verdrahtet. Die Verfolgung der Leads erfolgt dann im CRM-System von Otis, das von uns angebunden wurde. Fortlaufendes Monitoring der komplexen Kampagne geht mit einer kontinuierlichen Optimierung einher.

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Geschäftsberichte

Geschäftsberichte: stimmig, geräuschlos, kreativ

Der Geschäftsbericht repräsentiert den Unternehmenserfolg.

Der Geschäftsbericht ist Zahlenwerk und Imageträger zugleich – und ein Kommunikationsmittel für ausgewiesene Spezialisten. Die waf.berlin hat mehr als 200 Geschäftsberichte – zuzüglich Zwischenberichte - konzipiert, gestaltet und produziert. Für namhafte MDAX- und TecDAX-Unternehmen ebenso wie für Hidden Champions. Dabei wissen wir geräuschloses Projektmanagement mit anspruchsvoller Kreation, absolute Zuverlässigkeit mit überraschenden Lösungen zu verbinden. Mit dem Erfolg, dass wir viele Geschäftsberichte über viele Jahre hinweg betreuen und zahlreiche Auszeichnungen dafür einsammeln konnten. Wenn Sie an einer belastbaren Reporting Connection interessiert sind: Eine Analyse Ihres Geschäftsberichtes könnte der Beginn einer noch erfolgreicheren Finanzkommunikation sein.

Das Gesamtpaket zählt.

Die Stimmigkeit von Geschäftsberichten betrifft viel mehr als Zahlen. Analysten, Aktionäre und andere Stakeholder bilanzieren – teils unbewusst – in hohem Maß auch die Qualität der Darstellung. Übersichtlichkeit und Lesbarkeit unterstützen schnelles Verstehen und vermitteln Vertrauen. Ein durchgängiges Gestaltungskonzept zeigt, dass eine konsequente Linie verfolgt wird. Und lebendige Vorstandsfotos können viel vom Wesen eines Unternehmens vermitteln.

Stark in Serie.

Es gibt Kunden, die vertrauen uns ihre Geschäftsberichte seit zehn oder 20 Jahren an. Das bedeutet zweierlei: erstens eine vertrauensvolle Zusammenarbeit, die sich bewährt hat und offenbar keiner Veränderung bedarf. Zweitens: Auch ein bleibender Partner kann für immer neue Ideen und Konzepte gut sein. Für gemeinsame Weiterentwicklung ohne Ende.

Plattform für Agenda Setting.

Der Geschäftsbericht spricht wesentliche Stakeholder des Unternehmens an – die Gelegenheit, Themen zu setzen. Wir unterstützen bei der Konzeption, Redaktion, Gestaltung und Umsetzung strategisch relevanter Inhalte. Etwa als ergänzendes Magazin – das auch unabhängig vom Geschäftsbericht eingesetzt werden kann – und als digitale Contentformate zur Verbreitung über Ihre Social Media Kanäle.

Von Low Budget bis High End.

Ob ein Geschäftsbericht schlank oder ein Schwergewicht sein soll, hängt vom Budget ab – und davon, was man damit kommunizieren will. Wir können beides. So oder so: Es muss immer angemessen sein. Und im verabredeten Kostenrahmen bleiben.

Nachhaltigkeitsberichte, die sauber sind.

Unternehmen verpflichten sich zunehmend, möglichst umweltgerecht und in sozialer Verantwortung zu handeln. Im Nachhaltigkeitsbericht legen sie darüber Rechenschaft ab. Die entsprechenden Maßnahmen wollen überzeugend dargestellt werden. Nach den relevanten Berichtsstandards. Ohne Greenwashing. Echt. Sonst geht das Anliegen nach hinten los. Wir unterstützen gern bei einer sauberen Berichterstattung.

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Bunte Hunde

„Heute offene Gesellschaft“ – und sonst auch

Auf ein Bier. Auf ein Wort.

Die waf.berlin unterstützt die „Initiative Offene Gesellschaft“ dabei, die Debattenkultur im Land zu beleben. Dazu haben wir eine Aktionsbox entwickelt, mit der Kneipen, Bars, Restaurants, Cafés und andere Wirtschaften ihre Gäste zur Diskussion einladen. Ein Schild an der Tür avisiert statt einer geschlossenen „heute offene Gesellschaft“. Im Gastraum sorgen Bierdeckel, Tischaufsteller, Plakate und Aufkleber für Gesprächsstoff, um sich gemeinsam zu fragen: „Welches Land wollen wir sein?" Miteinander reden, Antworten diskutieren, Argumente austauschen: Das macht eine offene Gesellschaft aus. Eine Demokratie. Und eben auch eine Kneipe.

Die noch offenere Aktionsbox.

Später wird aus der Kneipenbox die Aktionsbox für alle möglichen Orte und Gelegenheiten. Etwa für den „Tag der offenen Gesellschaft“, der jeden Juni zehntausende Menschen in ganz Deutschland an gemeinsamen Tafeln zusammenbringt. Um ins Gespräch zu kommen, gibt es in der Box jede Menge Anregungen. Auch für jeden anderen Tag im Jahr.

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Brand Design

Markenstrategie und Corporate Design für DAT Deutsche Aufzugstechnik

Aufwärts? Aber gern!

Wie viele andere Märkte konsolidiert sich auch der für Aufzugsunternehmen. Leistungen werden gebündelt und, wenn möglich, starke Marken nach vorn gestellt. DAT Deutsche Aufzugstechnik ist ein Name, der für sich spricht und Qualität made in Germany erwarten lässt. Genau das bieten die regionalen Aufzugsunternehmen, die sich unter dieser Marke gestärkt präsentieren. Von uns kommen fürs erste strategische Positionierung, Logo und Corporate Design und die Website.

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Digitaler Raum

Die Customer Journey durchziehen

Wohin geht die Reise bei Vertrieb und Marketing? Die Prozesse werden jetzt erst recht digitalisiert. Im B2C-Geschäft gibt es dank Onlineshops oft gar keinen persönlichen Kundenkontakt mehr. Im B2B kommt man erst persönlich zusammen, wenn sich die Wege online gekreuzt haben – an verschiedenen Touchpoints im Verlauf von Recherchen, die Kunden anstellen. Diese Kontaktpunkte bieten die Chance, Interessenten mitzunehmen und von den eigenen Angeboten zu überzeugen. Mit einer serienfähigen Geschichte, die einzelne Episoden so spannend gestaltet und aneinander knüpft, dass die Leute dranbleiben. Bis zum Happy End: Man kommt ins Geschäft.

Den roten Faden durchziehen.

Am Anfang steht das Versprechen: Das kann eine Problemlösung, ein höherer Sinn oder ein simpler Zweck sein. Und wenn es der heilige Gral ist, der ewiges Leben verspricht, dann zieht man diese Geschichte auch durch. Spätestens seit Indiana Jones weiß jede°r, dass da einiges auf einen zukommt. Das macht es so packend. Und wenn die Herausforderungen etwas weniger dramatisch sind, weil’s nur um die richtigen Baumaschinen, Autowaschanlagen oder Gastronomiekühlschränke geht: Es gilt immer Hürden zu überwinden. Eine gut erzählte Customer Journey führt Kunden da durch und an ihr Ziel. Auch wenn am Ende nicht das ewige Leben wartet.

Drama, Baby? Kommt drauf an.

Jedes Format und jeder Kanal der Kommunikation hat seinen eigenen Stil und Ton. Ein Social-Media-Post ist kein Whitepaper, um zwei extreme Gegensätze zu nennen. Aber muss das eine dürftig und das andere dröge sein? Nein, das eine ist Teaser, das andere vertieft. Aber beides basiert auf der gleichen Geschichte. Auch der Newsletter, das E-Mail-Marketing und die Landing Page. Konsistent und wiedererkennbar. Nur unterschiedlich in der Aufbereitung. Lauter an der einen, leiser an der anderen Stelle. Hier eher informativ, da appellativ. Das ist Gestaltung. Als Dramaturgie aus Text und Bild, als Inszenierung mit Video und Infografik, Animation und Call-to-Action.

Gute Dialoge.

Kommunikation ist ein Gespräch. Online im Chat, sowohl persönlich als auch per Bot. Aber auch da, wo kein ausdrücklicher Dialog stattfindet, kann der Austausch mitgedacht und simuliert werden. Was mag sich mein Adressat fragen? Was kann er von mir wissen wollen? Mit virtueller Gesprächsführung wird Interesse geweckt und wachgehalten. In lebendiger Sprache, die Small Talk ebenso beherrscht wie die eingängige Darstellung komplexer Sachverhalte. Unterhalten und überraschen, Pointen und Pausen, Frage- und Ausrufezeichen! Der Weg vom Generieren über das Betreuen bis zum Konvertieren von Leads kann lang sein – aber bitte nicht langweilig. Sondern ist im Idealfall Kundengewinnung als kurzweiliger Gedankenaustausch.

Beziehungen vertiefen.

Gedanken zu teilen, kann der Anfang einer langen Beziehung sein. Kunden, die zufrieden sind und bleiben, machen das Glück perfekt. Denn nach dem Kauf ist vor dem Kauf. Deshalb ist die anschließende Kundenbetreuung so wertvoll. Jetzt zahlt sich Kommunikation erst richtig aus. Wenn alle miteinander dazu beitragen: Marketing, Vertrieb, Service, Account Management, Produktmanagement und -entwicklung wissen, was Kunden haben, brauchen oder vielleicht gebrauchen können. Dieses gemeinsame Wissen bietet vielfältige Anknüpfungspunkte, um Beziehungen zu Kunden zu vertiefen. Dazu hat man CRM-Systeme. Man muss diese nur pflegen. Es lohnt sich aber jede Minute dafür. Weil man damit gezielt, gut segmentiert und teils automatisiert Kunden wieder und wieder ansprechen kann. Marketing und Vertrieb werden damit gleichzeitig entlastet und unterstützt. Was nicht automatisch dabei rauskommt, ist Kommunikation, die ankommt. Siehe oben – den roten Faden aufnehmen, die Erfolgsgeschichte fortgesetzt gestalten.

Was ist drin?

Die technologischen Voraussetzungen für die Gestaltung der Customer Journey sind gegeben, der Einsatz entsprechender Tools ist inzwischen gesetzt. Online kollaborieren: läuft. E-Mail-Marketing, Newsletter, Blogs, Social Selling: alles irgendwie am Start. Nur gibt es nicht unbedingt einen Plan, sind alle Maßnahmen abgestimmt – zwischen den Abteilungen, in Design und Tonalität. Das geht auch nicht immer, aber besser. Man kann mit einem Pilotprojekt anfangen und eine exemplarische Kampagne über die ganze Strecke zum Fliegen bringen. Die Mechanik lässt sich dann adaptieren und optimieren. Dann kann man auch weitere Themen auf die Agenda setzen und von A-Z kommunizieren. So entstehen immer mehr Routen, auf die man Interessenten und Kunden mitnehmen kann. Im Gepäck: Fragen und Antworten, Probleme und Lösungen, und nicht zu vergessen, die Karte zum Gral. Also auf ins Abenteuer.

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Employer Branding

MODUS Consult: Heimat für IT-Profis

Gesucht und gefunden.

Die Karriere-Website von MODUS Consult verspricht IT-Profis, die weiterkommen wollen, eine berufliche Heimat und einen zukunftssicheren Arbeitsplatz – kurz: Home und Next Level. Die Arbeitgebermarke positioniert sich einerseits mit den Werten wertschätzend, menschlich und vertrauensvoll, andererseits als leidenschaftlich, fokussiert und ambitioniert. Gewissermaßen eine Komfortzone mit Herausforderungen. In diesem Spannungsfeld können sich die gesuchten IT-Profis am besten entfalten und fühlen sich auch die bestehenden Mitarbeiter gut aufgehoben.

Vom Workshop zu MODUS@Work.

Die Entwicklung von Personas für die Zielgruppen der bestehenden und potenziellen Mitarbeiter gab Aufschluss über deren Motivationen, Erwartungen und Befürchtungen. Charakteristische Typen vermittelten lebendige Bilder – etwa „Die Querdenkerin”, „Der Challenger”, „Die Zauderin”, „Der Bremser”, „Die Verbinderin” oder „Der Homie”. Mit diesen Menschen vor Augen wurden Arbeitgeberwerte und -versprechen entwickelt und auf den Punkt gebracht. Mithilfe von Candidate Journeys und Employee Journeys wurden Touchpoints festgemacht und daraus Kommunikationsmaßnahmen für Recruiting (Mitarbeitergewinnung) und Retention (Mitarbeiterbindung) abgeleitet.

Das Team für Next Level Business IT.

Das Employer Branding korrespondiert perfekt mit der Corporate Identity des Unternehmens. MODUS führt seine Kunden durch alle Herausforderungen zur Next Level Business IT. Die Karriereseiten bilden folgerichtig auch organische Bestandteile der Corporate Website. Das Gesamtbild stimmt damit. Bis hin zu den Job-Angeboten, die den Kern der Arbeitgebermarke aufgreifen und jeder Stellenbeschreibung die zentralen Botschaften mitgeben.


modusconsult.de

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Corporate Communications

So klingt Bechtle

Die Kommunikation von Bechtle ist schon sehr gut aufgestellt: Corporate Design, Markenfundament, Vision – alles da, alles schick. Sogar eine Corporate Language ist durchbuchstabiert. Fehlt nur noch das passende Audio Branding. Die waf.berlin kann hierfür den richtigen Partner einbringen: „why do birds” ist auch aus Berlin und mit jeder Menge Auszeichnungen eine der kreativsten Agenturen für audiovisuelles Design überhaupt. Hier werden Corporate Sounds und Motion Design zusammen gedacht und gemacht. Für große Unternehmen wie Siemens, Deutsche Bahn und Axel Springer und Hidden Champions wie KWS Saat, Rohde & Schwarz, Pepperl & Fuchs – und jetzt auch für Bechtle.

Der De-Mix.

Audio Branding hat heute einen noch oft unverkannten Stellenwert in der Markenkommunikation. Waren es früher wenige Produktionen, in denen Sound eine Rolle spielte – Imagefilme, Werbespots in Radio und Fernsehen –, gibt es inzwischen unzählige Kanäle und Formate. Videos auf Websites, in Social Media, auf YouTube & Co. oder auch Podcasts werden massenhaft produziert und verbreitet. In einem Unternehmen häufig von mehreren Abteilungen gleichzeitig und unabgestimmt. Musik wird meist aus Archiven bezogen und irgendwie daruntergelegt. Ein buntes Potpourri von Klängen. Der Corporate Sound ändert das und sorgt für ein einheitliches und wiedererkennbares Hörerlebnis – als wichtiges Element der Customer Experience.

Feel IT.

Wir wissen alle um die unmittelbare Wirkung von Musik und Sound auf unsere Gefühle. Entsprechend trägt Audio Branding zur Emotionalisierung von Marken bei. Die passende Gefühlswelt zu entfalten, ist Job der Profis von why do birds. Nach Sichtung von Basics wie Markenfundament, Corporate Design und bestehenden Einsatzgebieten von Sound, startet der Entwicklungsprozess mit einem Workshop. Dabei sind Mitarbeiter der Unternehmenskommunikation und des Marketings von Bechtle, der waf.berlin und federführend von why do birds. Mithilfe einer „Limbic Map” werden Emotionen verortet, die mit der Marke verbunden werden sollen. Anhand beispielhafter Musikstücke und Soundlogos wird die Wahrnehmung der Teilnehmer abgeglichen und synchronisiert. Schließlich werden Attribute ausgewählt, mit denen der Klang assoziiert werden soll. Damit kann why do birds arbeiten.

Bits 'n Beats.

Soll keiner glauben, dass die Lösung aus dem Bauch entsteht – vergeistigter Komponist, Eingebung, ding dong. Die Soundentwickler sind ausgewiesene Markenstrategen, die ihre Leitidee sauber herzuleiten und zu konzipieren verstehen. Denn das Verständnis auch der Nutzer°innen im Unternehmen ist wichtig dafür, dass das Ergebnis mit Überzeugung eingesetzt wird. Die Grundidee selbst sei hier nicht verraten. Nur soviel: Der Corporate Sound von Bechtle passt zu einem IT-Unternehmen wie Einsen und Nullen.

whydobirds.de

Der Name der Sound Agency basiert auf dem Song „Close to you” von den Carpenters (nein, nicht “Why do fools fall in love” von den Beach Boys). Glamour Fact: Ihr Musikstudio in Berlin Kreuzberg wurde früher von Ben Becker und noch früher von Tangerine Dream bespielt.

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Corporate Communications

Handgepresstes Bio-Öl aus Cottbus

Zwischen 31°C und 36°C Temperatur hat das kaltgepresste Olivenöl, wenn es aus der Mühle kommt. Die verarbeiteten Früchte kommen aus Griechenland, Italien, Portugal, Spanien oder Tunesien. Die Gestaltung der Etiketten und das Logo kommen wie das gesamte Corporate Design von Franziska Schwarz, CD Art bei der waf.berlin. Seit Gründung von „ölfreund” hat Franzi den Look der Produkte geprägt (für die Illustrationen danke an Nina Heinke). Und das Sortiment ist inzwischen ganz schön groß geworden.

Suppenkasper und Ko.

Auf der Website der ölfreunde gibt’s nicht nur Öl aus Oliven, sondern auch Lein- Kokos-, Hanf-, Kürbiskern-, Mohn-, Mandel-, Schwarzkümmel-, Sesam- und Sonnenblumenöl – alles bio, versteht sich. Die Aufzählung aller Gewürze sei an dieser Stelle erspart; einfach selbst anklicken und bestellen. Nur soviel: Die „Gartenkönigin” krönt als Gewürzsalz die Schmalzbemme ebenso wie der „Suppenkasper”.

oelfreund.de

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Corporate Communications

Schrift ist Gestaltung

Supertype sind eigentlich zwei super Typen. Ein bisschen nerdig, so wie man sich leidenschaftliche Schriftgestalter vorstellt: Jürgen Huber und Martin Wenzel betreiben seit 2011 zusammen ihre Type Foundry für Custom Types und Retail Fonts. Frei übersetzt: Exklusivschriften, die speziell für Kunden entworfen werden und Lizenzschriften, die jede°r kaufen und nutzen kann. Unternehmen wie Lidl und Media Markt haben sich ihre eigene Schrift von supertype bauen lassen, ebenso die Bundesregierung und der Deutsche Fußballbund; die Nationalmannschaft läuft auch damit auf. Oft sind Designagenturen als Vermittler involviert. Die werden schon wissen, warum sie die beiden engagieren. So auch die Peter Schmidt Group. Das führende Designbüro hat sich auch selbst eine Type schneiden lassen, die von der Handschrift ihres Gründers inspiriert ist. Man kann das prototypisch auffassen.

Markant wird erkannt.

Nicht umsonst spricht man umgangssprachlich von „typischer Handschrift”, wenn eine charakteristische Gestaltung bestimmter Urheber gemeint ist. Das kann sich auf Architektur von Mies van der Rohe, Design von Apple (oder Dieter Rams), Bücher von Karl Ove Knaussgard oder auf Filme von Quentin Tarantino beziehen. Man erkennt es wieder. Wie eine Marke. Und so ist auch Schrift buchstäblich ein wichtiges Element der Wiedererkennung von Marken. Und natürlich der Differenzierung. Eine Exklusivschrift ist ein Alleinstellungsmerkmal. Typischer geht’s nicht.

Typografie zeigt Klasse.

Neben der gezielten Auswahl einer passenden Schrift ist auch ihre sorgfältige Verwendung ein Kennzeichen von Qualität – oder eben nicht. Schlampig gesetzte oder unleserliche Texte machen keinen guten Eindruck. Das erfassen Leser°innen oder auch nur Betrachter°innen intuitiv. Da wird bei der Erstellung von Content gern drauf gepfiffen. Sofern der Umgang mit Typografie überhaupt zu den Kompetenzen mancher Gestalter gehört. Dabei lohnt es sich, das in guten Händen zu wissen. Professionelle Bildauswahl, Layout, Text und Schrift – gehört alles zusammen und wirkt zusammen.

Deshalb braucht man auch so Typen wie Jürgen Huber und Martin Wenzel. Weil sie mit dem Herstellen charakteristischer Schriften ein elementares Handwerk der Gestaltung betreiben. Das auch und gerade für digitale Medien gefragt ist. Denn die Lesbarkeit am Bildschirm stellt wieder eigene Herausforderungen. Egal also, wo Buchstaben zusammenkommen: Es ist alle Mühe wert, Schrift mit Bedacht auszuwählen und einzusetzen. Eine Custom Type muss es nicht gleich sein, kann aber Marken adeln. Hauptsache, man gestaltet so super wie möglich.

supertype.de

Jürgen Huber war viele Jahre bei MetaDesign und ist heute Professor für Typografie an der HTW Berlin. Martin Wenzel ist nach langjähriger Mitarbeit bei Petr van Blokland freier Type Designer und unterrichtet ebenfalls an der HTW. Beide sind zusammen supertype.

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Speziell B-to-B

Relais von eaw: Das muss drin sein

Made in Berlin. Weltweit im Einsatz.

Die „Elektro-Apparate-Werke Berlin“ waren mal eine ganz große Nummer – 1926 von AEG gegründet, später als DDR-Kombinat mit 8.000 Beschäftigten. Heute ist eaw eine kleine feine Adresse für Relaistechnik, die weltweit exportiert wird. Mit der richtigen Kommunikation dahinter.

Klicks und Kicks.

Das von uns entwickelte Markenfundament, Logo und Corporate Design bildet den Rahmen der Kommunikation mit Website, Imagebroschüren, Messeauftritt – und Bandenwerbung beim 1. FC Union Berlin. Erste Liga eben.

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Die Hauptstadtkindergärten

In 57 Berliner Kindergärten betreuen rund 1.200 ErzieherInnen über 7.000 Kinder im Alter von null bis sechs Jahren: Die Kindergärten City leisten damit einen ordentlichen Beitrag zur frühkindlichen Erziehung der nachwachsenden Hauptstädter. Das ist auch verdammt nötig. Franziska Schwarz, CD Art bei der waf.berlin, trägt dazu bei, dass sich die Eltern ein Bild von den Leistungen der Kindergärten machen können. Sie hat dafür die Website, Broschüren und Flyer gestaltet. Da kann man sehen, dass die Kurzen gut aufgehoben sind.

Verstärkung, die mitspielt.

Auf der Website und in der Werbung fürs Recruiting geben zur Abwechslung die Kids den Ton an. Die ErzieherInnen werden liebevoll dirigiert und die Kampagnenmotive bringen damit ziemlich nett das pädagogische Konzept rüber: Kinder mit Respekt zu stärken. Wer so arbeiten möchte, kann sich also gern bewerben. Auch QuereinsteigerInnen sind herzlich willkommen.

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Hallo,
was gibt's Schönes zu
kommunizieren?

Hallo,
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